Tinder – Perfekt um neue Leute zu treffen?

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Überall wo ich war, oder zumindest fühle es sich so an, nahm ich auf einmal etwas war mit dem Namen Tinder. Nun bin ich jemand der gerne mitredet, der testet und sich seine eigene Meinung bildet.

Dies habe ich gemacht und möchte anderen Leuten nun ersparen es selbst zu testen. Trotzdem, wer Interesse an dem Prinzip hat, sollte es sich dann selbst angucken, denn meine Erfahrungen sind natürlich nicht repräsentativ für alle.

Die Funktionalität

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Das Prinzip ist relativ simpel und erinnert mich in seinen Grundsätzen an „Hot or Not“. Am Anfang kann man ein paar Kriterien festlegen, dazu gehören Alter, geographische Distanz und das gesuchte Geschlecht. Keine Angst hier, ihr könnt jeder Zeit die Kriterien anpassen.

So, aber nun mal zur Logik der App. Anmelden muss man sich, zumindest unter Android, mit seinem Facebook Konto. Von diesem werden auch einige grundlegende Daten übernommen wie z.B. Alter und Fotos – wobei man hier Einfluss nehmen kann welche.

Nach dem Anmelden läuft es wie folft: Es erscheint ein Bild, zusätzlich eine Bildunterschrift mit Namen, Alter und der Info über gemeinsame Interessen und Freunde – hier werden auch die Facebook Daten als Grundlage genutzt. Gefällt die Person kann man auf das grüne Herz drücken bzw. das Bild nach rechts wischen, das Prinzip versteht auch ein dreijähriger. Reicht das erste Bild nicht kann man mehr Informationen durchs anklicken bekommen – mehr Bilder oder ein kleines Profil.

Wenn die andere Person euch auch „liked“ habt ihr einen Match und könnt losschreiben.

Wie Tinder Geld verdient

Das Modell finde ich sehr angenehm. Es gibt keine Werbung und es kostet im Grundsatz kein Geld. Erst mit der „Plus“ Version verdient Tinder Geld, hier werden dann knapp vier Euro im Monat fällig.

Die einzigen Zusatzfunktionen sind „Rückgängig machen“ und „Standort hinzufügen“.

Tinder – findet man Freunde, Dates oder Fakes?

Was wohl alle potentiellen Nutzer interessiert: wie erfolgreich ist dieses Prinzip?

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Es gibt hier immer Wellen wie oben auf dem Bild. Zu erkennen ist dies schwer, sehen die Bilder oft eher normal aus. Nun habe ich zum testen wohl jeden „geliked“, doch scheint es nicht ganz ausgeschlossen auf sowas zu treffen. Ich muss aber gestehen, ich habe diese dann gemeldet und nach kurzer Zeit waren diese Profile auch verschwunden.

Aber ich muss gestehen, es haben sich einige nette Konversationen ergeben. Ich habe nicht das Ziel gehabt mehr zu erreichen – soweit würde ich dann doch nicht testen – aber die Gespräche zeigten, dass Dates zumindest keine Seltenheit sind.

Fazit und Download

Wenn man auf dem Sofa sitzend sich nett die Zeit vertreiben möchte, ist Tinder genau das richtige. Ob man hier bei der Suche nach der großen Liebe oder Sexpartnern fündig wird kann und will ich nicht beurteilen. Dies liegt auch an einem selbst und wem man gefällt.

Das Prinzip ist einfach und kurzweilig, die Nutzerzahl ist groß genug. Achja, aber um nur zu schreiben ist man bei Tinder eigentlich falsch. Die meisten Personen suchen irgendwas über den digitalen Kontakt hinaus – was auch immer das im Einzefall sei.

Wer es nun selbst testen möchte der kann die App hier runterladen.

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