[UPDATE] Scheinbarer [Kein] Erfolg mit Facebook-Flashmob gegen die NPD


Bringt es eigentlich etwas, wenn man Facebook Seiten meldet, die gegen die Nutzungsbedingungen verstoßen. Bisher dachte ich nicht, aber seit heute hat sich meine Meinung dazu geändert. Denn gestern habe ich an einem Flashmob auf Facebook teilgenommen, wie vielleicht viele andere. Scheinbar brachte dieser auch etwas.
Zuerst war ich heute verwundert, als ich den Aufruf, den ich in meiner Timeline geteilt habe, nicht mehr zu finden war. Auch bei anderen meiner Facebook-Freunde habe ich nichts mehr dazu gefunden… Einfach verschwunden.
Dann habe ich nach der Facebook-Seite der NPD Facebook-Seite gesucht, die den Namen trug „NPD – Die soziale Heimatpartei“. Auch diese war nicht mehr zu fineden.

[UPDATE] LEIDER IST DIE SEITE DER NPD WIEDER ZURÜCK… MEHR FINDET IHR UNTER WEITERLESEN

Der Flashmob oder Kettenbrief auf Facebook sah so aus:
"1. Seite aufrufen 2. Rechts oben auf das Zahnrad klicken 3. Klick auf 'Seite melden' 4. 'Sonstiges' auswählen 5. 'Enthält Hassreden' anklicken 6. Absenden. 7. Diesen Text kopieren. 8. Link teilen und diesen Text reinkopieren"
Doch scheinbar ist die Seite, die vorher unter diesem Link zu finden war, nicht mehr zu erreichen.

Ein Erfolg? Es bleibt abzuwarten ob das Facebook-Team die Seite vom Netz genommen hat, oder ob es sich nur um einen kurzzeitigen Erfolg handelt.
Ich hoffe es bleibt so! Denn nachdem ich mir die Seite gestern genau angeguckt habe, ist die Gefahr groß, dass sich gerade jugendliche, die vielleicht noch nicht alles hinterfragen, sich von der Ideologie der NPD anstacheln lassen.

[ZUM UPDATE]

Mit folgendem Text meldet die NPD sich zurück auf Ihrer Facebook-Seite:
Liebe Freunde, liebe Facebook-Gemeinde,

mit einem erneuten Angriff auf die Meinungsfreiheit wollten intolerante Nutzer die Löschung unserer Facebook-Seite erzwingen. Ein sog. Flashmob, bei dem Nutzer massenhaft Meldungen an Facebook senden, sollte unsere Seite von der virtuellen Landkarte tilgen. Als wir uns heute Mittag dazu entschlossen, die Seite selbst für einige Stunden vom Netz zu nehmen, brandete in vielen vermeintlich neutralen Blättern und Blogs der Republik Schadenfreude auf. Man ging davon aus, die Aktion sei erfolgreich gewesen. Auch Anonymous frohlockte, ob des vermeintlichen Sieges und feierte selbigen auf unzähligen Seiten als den ihren. Leider müssen wir all die selbsternannten Superhacker enttäuschen. Euer Flashmob war eine virtuelle Platzpatrone. Wir sind hier und hier bleiben wir auch.

Wir gehen davon aus, daß Facebook seinen Idealen treu bleibt und nicht die ordentlichen Nutzer sperrt, sondern jene maßregelt, die das Facebook-Prinzip mit Füßen treten. Wir stehen für echte Meinungsfreiheit und ungehinderten Austausch, sofern sich alles in einem anständigen Rahmen bewegt. Wenn Mobbing gegen die Richtlinien von Facebook verstößt, dann ist die verkümmerte Flashmob-Aktion doch geradezu ein Paradebeispiel für einen Verstoß. Die Regeln stellt Facebook auf. Wir werden diese Regeln selbstverständlich beachten und einhalten.

Wir wünschen Euch weiterhin viel Spaß auf unserer Facebook-Seite

Frank Franz

Wer doch noch mitmachen möchte und die Hoffnung nicht aufgibt, hier nochmal der FlashMob:
"1. Seite aufrufen 2. Rechts oben auf das Zahnrad klicken 3. Klick auf 'Seite melden' 4. 'Sonstiges' auswählen 5. 'Enthält Hassreden' anklicken 6. Absenden. 7. Diesen Text kopieren. 8. Link teilen und diesen Text reinkopieren"

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