Apple iPad… Wie sich eine Meinung verändern kann

Der aktuelle Spiegel zeigt, wie schnell sich eine Meinung verändern kann. Im Panorama zitiert der Spiegel Mathias Döpfner, Vorstandvorsitzender von der Axel Springer AG.
Es geht um zwei Aussagen, die er über Apple und das iPad getroffen hat. Eine im Jahre 2010 und eine 2011.
So sagte er noch am 6. April 2010 „Jeder Verleger auf der Welt sollte sich einmal am Tag hinsetzen, beten und Steve Jobs dafür danken, dass er mit diesem Gerät die Verlagsindustrie rettet.“
Ob man es wirklich so sehen muss, sei mal dahin gestellt. Scheinbar hat Steve Jobs seinen Job mit dem iPad zu gut gemacht, denn nur ein Jahr später wird schon gejammert. So sagte er am 24. Juni 2011 im Manager Magazin: „Natürlich sind wir hochgradig unzufrieden darüber, dass 30 Prozent vom Umsatz, den unsere Apps erzielen, von Apple einbehalten werden.“
Schon traurig, wenn der „Retter“ nicht kostenlos retten will. Ich bin gespannt, ob Apple nächstes Jahr vielleicht die Schuld hat, an dem Untergang der Verleger, wenn auch vielleicht nur nach der Ansicht von Mathias Döpfner.

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