[TEST] SonyEricsson Xperia X10 mini

Klein und hübsch kommt das X10 mini daher. Besonders bei Frauen kommt dieses kleine Gerät mit den bunten Backcovern an. Aber auch für Männer ist dieses Gerät durchaus von Interesse, denn mit dem schwarzen Backcover passt es zu jeder Arbeitkleidung und verschwindet schnell in jeder Tasche. Auch abends in einer Bar ist so immer schnell mit dabei und nicht zu auffällig. Erster Eindruck

Der erste Eindruck von einem Smartphone-Nutzer wenn man das X10 mini im Karton liegen sieht ist: klein. Es sieht dabei sehr hochwertig aus. Nimmt man das Gerät dann aus der Verpackung bestätigt sich: es ist klein. Die Front ist in schwarz gehalten und es können farbige Backcover genutzt werden (es werden unterschiedlich viele Backcover mitgeliefert je nach Provider/Shop). Die klassisch schwarze Rückenabdeckung ist gummiert und fühlt sich somit sehr edel an. Die anderen sind aus glattem Kunststoff. Hier hat SonyEricsson zumindest von den Fehlern des X10 gelernt und sorgt mit dem leicht gummierten Backcover für einen edlen ersten Eindruck.

Mitgeliefert werden verschiedene Backcover (je nach Anbieter unterschiedlich viele und Farben), ein USB-Kabel, ein Strom-USB-Stecker (Steckdose->USB), 3,5 Klinken In-Ear-Kopfhörer/Headset und ein paar Kurzanleitungen.

Optik

Klein und hübsch kommt das X10 mini daher. Besonders bei Frauen kommt dieses kleine Gerät mit den bunten Backcovern an. Aber auch für Männer ist dieses Gerät durchaus von Interesse, denn mit dem schwarzen Backcover passt es zu jeder Arbeitkleidung und verschwindet schnell in jeder Tasche. Auch abends in einer Bar ist so immer schnell mit dabei und nicht zu auffällig.

Bedienung

Die Bedienung ist sehr durchdacht. Im unterschied zum X10 macht das Bedienen einen durchdachten Eindruck und es macht richtig Spaß zu navigieren. Es reagiert alles sehr schnell und sofort auf jede kleine Bewegung. Die Geschwindigkeit und die Animationen wirken zu jeder Zeit flüssig. Außerdem reagiert das Display sehr präzise.

Eingabe

Über eine Hardware-Tastatur verfügt das X10 mini nicht. Wie viele andere Touchscreen-Geräte werden Texte über eine Bildschirmtastatur eingegeben. Im Unterschied zu andere Geräten ist hier aber nur eine Tastatur installiert, die an ein normale Handytastatur angelehnt ist. Somit sind pro Taste bis zu vier Buchstaben hinterlegt. Die deutsche T9 ähnliche Worterkennung versucht dann auch bei nur einfachem drücken der jeweiligen Tate, die richtigen Wörter zu finden. Alternativ kann diese auch deaktiviert werden. Dann müssen die Tasten aber u.U. mehrfach gedrückt werden um den richtigen Buchstaben zu bekommen. Zahlen oder Sonderzeichen sind an der rechten bzs. linken Seite hinterlegt und übeerlagern dann die normalen Buchstaben.

Tasten

Das X10 mini verfügt über 7 Tasten: Standby/An-Aus, Leiser, Lauter, Kamera, Zurück, Home, Menü.
Oberseite: An der Oberseite befindet sich der Standby bzw. An/Ausschalter über den sich, bei langem drücken, ein Kurzmenü öffnet um das Gerät auszuschalten, Lautlos zu schalten oder in den Flugzeugmodus zu kommen.
Front: An der Front befinden sich die die üblichen Android-Tasten. Ganz links ist die Menütaste, in der Mitte die Home-Taste und ganz rechts die Zurücktaste.
Seite: An der Seite befindet sich die Tasten für lauter und leiser und für die Kamera.

Timescape

Wie auch bei dem X10 wird das X10 mini mit Timescape bestückt.Im unterschied zum X10 werden hier aber keine VZ Dienste angezeigt. Somit bleiben nur Facebook und Twitter. In dem Wisdget wird immer nur die aktuellste Meldung angezeigt. Erst wenn man da drauf klickt werden weitere Nachrichten angezeigt, durch die man durchscrollen kann.

Multimedia

Im Unterschied zum X10 wurde auf Mediascape verzichtet. Vorhanden sind einzelne Apps für Bilder, Videos und Musik. Diese sind optisch dem restlichen Design angepasst.

Verbindungen

Im Unterschied zum großen Bruder, dem XPERIA X10, lassen sich Daten leider nicht über Bluetooth verschicken, eine Funktion die positiv bei X10 aufgefallen war.
Abgesehen von GPRS stehen auch W-LAN und UMTS mit HSDPA zur Verfügung um in das Internet zu kommen. In der ganzen Testzeit gab es hiermit keine Probleme.

Browser

Der Browser ist ziemlich schnell für einen mobilen Browser und macht in sofern viel Spaß. Zoomen ist per Multitouch nicht möglich, wäre aber auch wohl nicht zweckmäßig auf dem kleinen Display. Somit reicht die normale Zoomfunktion per On-Screen-Buttons aus. Das Scrollen läuft, wie eigentlich alles, sehr flüsssig und schnell.
Alternativen sind im Market zu erhalten, wie z.B. der kostenlose OperaMini, der eine ernstehafte Alternative ist.

Telefonie

Eine große Schwäche ist die, leider im Unterschied zu den meisten anderen Funktionen, nicht so durchdachte Telefonfunktion. Startet man die Telefon-App, so ist die Auswahl eines Kontaktes nicht möglich. Hierfür muss extra die Kontakte-App gestartet werden. Auch eine zentralle Suche wie beim X10 (durch langes drücken auf die Menü-Taste) ist nicht vorhanden und erschwert schnelle Anrufe und ist nicht besonders intuitiv.

PlayNow

PlayNow bietet die Möglichkeit zusätzlich zum Market Anwendungen, Spiele und Musik direkt über das Handy zu laden bzw. zu kaufen. An Spielen sind hier ebenso Gameloft wie Glu Mobile Spiele, wie auch weitere zu finden. Die Musik-Titel sind leider relativ teuer mit 1,49 € pro Lied und Videos sind leider keine kaufbar, wobei dieses wohl auch vom Datenvolumen her Probleme geben könnte.
Als Alternative für Musik bietet sich Amazon MP3 an, was kostenlos im Market zur Verfügung steht. Hier können Lieder dann für weniger als 1 € geladen werden und Alben gibt es meistens schon für 5 €.

Widgets

Es sind einige Widgets dabei, die allerdings nur einmal pro Bildschirm angelegt werden können. Somit muss man nach links oder rechts sliden um ein anderes Widget zu erreichen. U.a. gibt es das Timescape Widget. Im Unterschied zu Timescape auch dem großen X10 werden aber nur Facebook und Twitter angezeigt.

Fazit nach 1,5 Wochen

Die größte Schwäche ist die Größe, eine große Stärke die Kompaktheit. Somit ist bei der Kaufentscheidung der persönliche Geschmack hier gefragt, ob man ein Gerät in dieser Größe haben möchte. Sicherlich ist es ideal für Leute die eher ein Handy suchen mit Smartphone-Funktionen. Für intensive Smartphonenutzer wird das Display zu klein sein. Auf jeden Fall ist es schön, dass SonyEricsson viele Backcover zur Verfügung stellt, um das Gerät dem eigenen Geschmack anzupassen, auch wenn es schade ist, das sich der Akku nicht wechseln lässt.
Sollte man ein kompaktes Gerät suchen, so ist das X10mini der perfekte Begleiter. Es ist schnell, lässt sich optisch anpassen, ist perfekt mit einer Hand zu bedienen und alle Bedienelemente sind so angepasst, dass sie auf dem kleinen Display gut zu erkennen sind.
Dank kostenloser Google-Navigation lässt sich das Gerät auch als kostenloses Navi nutzen und auch viele Anwendungen stehen im Market zur Verfügung, um das Gerät dem eigenen Bedarf anzupassen.
Voller Trauer geht das Gerät nach der Testphase zurück an SonyEricsson, eher noch bei meiner Freundin, die es kaum aus der Hand gelegt hat in der ganzen Zeit.

Kommentar verfassen